Rehkitz- und Tierhilfe Franken e.V.

Ein Verein für das Tierwohl. Weil jedes Leben zählt!


Der Rehkitz- und Tierhilfe Franken e.V. ist ein kleiner gemeinnütziger Verein zur Rettung von Rehkitzen und deren Aufzucht. Auf landwirtschaftlich genutzten Flächen spüren wir kurz vor der Grasernte mit modernster Drohnen- und Wärmebildtechnik Jungwild, insbesondere Rehkitze auf, bringen die Tiere in Sicherheit und bewahren sie so vor dem grausamen Mähtod. Wenn die Gefahr vorbei ist, entlassen wir die Kitze wieder und kontrollieren, ob die Rehgeiß sie wieder abgeholt hat. Außerdem nehmen wir fast alle verwaiste, verletzte oder erkrankte Wildtierarten auf, um sie wieder aufzupeppeln und dann nach der Genesung wieder in die Freiheit zu entlassen. Wildtiere, die wir nicht selbst pflegen können, können wir in fast allen Fällen an gute Pflegestellen vermitteln.

 

Die Wildtiere in unserer Auffangstation kommen von Jägern, Polizei, Feuerwehr, Landwirten, Naturliebhabern und privaten Leuten. Voraussetzung ist immer, daß der zuständige Jäger die Freigabe erteilt, oder wenn er nicht erreichbar ist, von der Polizei eine Freigabe kommt.

 
Unser Team besteht aus Tierliebhabern, Drohnenpiloten, Naturbegeisterten, Jägern … die alle eins gemeinsamen haben: Wir sind Wildtierretter im Ehrenamt.

Aktuelles

Neues aus dem Verein

Umzug von Simone und den Tieren

Umzug von Simone und den Tieren

Wegen des steigenden Bekanntheitsgrades unseres Vereines bekommen wir immer mehr und unterschiedliche Tiere zur Pflege. Deshalb mussten wir uns um größere Flächen umsehen. Dabei haben wir ideale Flächen für uns gefunden
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Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises

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Rehkitz- und Tierhilfe Franken e.V. gewinnt Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises - „Eine Stimme für die (Wild)tiere“ lautete das Motto von Simone Schmidt
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Ausstellung von Annelies Schindler in der Pflugsmühle

Ausstellung von Annelies Schindler in der Pflugsmühle

Annelies Schindler malt in einer einzigartigen Technik Tierbilder und stellt die in der Pflugsmühle aus
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Rehkitz- und Tierhilfe

Ehrenamtlich versteht sich

Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der sich vor allem auf diese zwei Aufgaben spezialisiert hat:

  • Absuchen von Flächen

  • Aufziehen und Pflegen

Stimmen über unser Engagement

Das sagen Jäger, Landwirte und Helfer

  • 2019 habe ich das Glück gehabt, Frau Simone Schmidt von der Rehkitz- und Tierhilfe Franken e.V. kennenzulernen. Ich habe mir Einblicke ihrer Arbeit mit den Wildtieren geholt. Es ist unglaublich, mit wieviel Herzblut Frau Schmidt sich rund um die Uhr um verwaiste oder auch oft verletzte Wildtiere kümmert. Die Tiere vor der Mahd in aller Frühe aus den Feldern holt. So ein Engagement findet man heute leider nur noch selten.
    I. Kelly
    Simone Schmidt. Mitbegründerin Rehkitzhilfe Franken e.V.
  • Wir durften Simone und ihre Arbeit bereits live durch einen gemeinsamen Pflegling kennen lernen und waren vom ersten Moment an sehr angetan von der Liebe, die sie den Tieren gegenüber bringt. Simone hegt und pflegt jedes Tier mit viel Herzblut und einer menge Wissen. Wir freuen uns immer über jeden Austausch. Danke für deine tolle Arbeit
    Michele Boomer
    Kitz Boomer
  • Herzlichen Dank, für deinen unermüdlichen täglichen Einsatz 💪 unserer Wildtiere. Wir sind dankbar, 💚 das du zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar bist, um verletzte oder verwaiste Rehkitze aufzunehmen. Vielen Dank auch für deine Fürsorge Geduld und die Liebe, die Du den Tieren, nicht nur Rehkitzen, schenkst. Du bist die Beste! 😘 Du hast so ein freundliches herzerfrischendes Wesen, immer ruhig und sachlich und voller Hoffnung. Vor allem Dein Wissen und Deine Kompetenz sind der Wahnsinn, immer einen guten Rat oder sofortige Hilfe und Unterstützung. Wir sind DANKBAR das es DICH gibt und freuen uns weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit mit Dir. 💚 Deine Susanne 1. Vorsitzende der Rehkitzrettung Amberg-Sulzbach e.V.
    Susanne Kunisch. 1. Vorsitzende Rehkitzrettung Amberg-Sulzbach e.V.
    Unsere Simone
  • Ich möchte euch heute eine kleine Geschichte erzählen, die sich so vor wenigen Tagen ereignet hat. Stellt euch also vor, ihr geht mit eurem Hund nach einem ganz normalen 8h Arbeitstag spazieren und lauft auf einem Feldweg entlang direkt neben einer eingezäunten Schonung. Auf dem Hinweg meint ihr noch, ihr hättet es zwischen den Bäumen rascheln hören, geht dann aber weiter, weil euer Hund Bock auf Toben und Stöckchen-holen hat. Auf dem Rückweg jedoch, hört ihr es wieder….ein leises Rascheln im Laub und als ihr genauer hinschaut, bewegt sich dort tatsächlich etwas neben dem Zaun. Keiner bereitet euch auf den Anblick vor, der sich euch dann bietet. Ein junger Rehbock liegt zwischen Zaun und allerlei kleinen Baumschößlingen und Büschen. Er hat sich augenscheinlich verheddert, dann in Panik versucht, sich aus dem löchrigen, rostigen Maschendrahtzaun zu befreien. Er röchelt, hat große Schwierigkeiten zu atmen. Die Augen weit aufgerissen vom Schock, der Hals ungesund überstreckt und die Läufe im Buschwerk neben dem Zaun gefangen. Nach der Freigabe durch Polizei und Jagdpächter dürfen wir den Kleinen dort wegholen und in unsere Obhut mitnehmen. Aber was macht man an einem Dienstagabend, 21.00 Uhr in Deutschland mit einem verängstigten, in Schock befindlichen und schwerstverletzten Tier? Nachdem wir gefühlte tausend Telefonate geführt hatten, mit Wildtiergehegen, Tierschutz- und Rettungsorganisationen, mit Tierheimen, Tierärzten und Jägern….und keiner sich zutraute bzw. die Kapazitäten hatte, das kleine Böckchen aufzunehmen, sprachen wir mit Simone Schmidt von der Rehkitzhilfe Franken e.V.. Obwohl hunderte Kilometer entfernt, sagte Simone sofort zu, den tierischen Patienten am nächsten Tag abzuholen. Kein Wort über Kosten, Bedingungen oder anderes. Die Hilfe für das Tier stand an erster Stelle, unabhängig von Zeit und Umständen. Ihr unermüdlicher Einsatz für das Wohlergehen jedes der von ihr betreuten Lebewesen ist, und diese Erfahrung haben wir gerade gemacht, absolut einzigartig. Am Ende trafen wir uns auf halber Strecke und Rudi, so hatten wir unseren kleinen Rehbock genannt, wurde am nächsten Tag in die liebevollen und kompetenten Hände von Simone übergeben. Er bekam Aufbau-Medikamente und Elektrolyte. Ein Tierarzt bestätigte jedoch, was wir schon vermutet hatten. Beim Versuch, sich aus dem Zaun zu befreien hatte er sich so schwer an Luftröhre und Kehlkopf verletzt, dass er schließlich ca. 36 Stunden nach dem geschilderten Vorfall trotz aller Bemühungen starb. Dennoch an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an Simone Schmidt und alle engagierten Vereinsmitglieder. Danke für Ihre Bereitschaft, alles zu tun, um Tiere in Not zu retten, zu rehabilitieren und ihnen ein neues Zuhause auf Zeit zu geben. An dieser Stelle nun noch mein Appell an euch da draußen…bitte unterstützt Simones Verein und dessen unglaublich wichtige Arbeit. Egal, ob aktiv oder passiv durch finanzielle oder Sach-Zuwendungen. Jede Hilfe wird gern angenommen. Danke euch im Namen von Rudi und allen Tieren, die dank euch eine zweite Chance erhalten, die sie sonst wahrscheinlich nicht bekommen hätten. Liebe Grüße, Romy.
    Romy
    Umterstützerin